Sicherheit in Wels: Kriminalstatistik 2025 zeigt positive Tendenz

Ergänzend zu den bundes- und landesweiten Daten präsentierten Sicherheitsreferent Vizebürgermeister Gerhard Kroiß und Stadtpolizeikommandant Oberstleutnant Stefan Müller nun die Zahlen für die Stadt Wels. Das Fazit: Die Gesamtkriminalität sinkt, während die Aufklärungsrate stabil über dem Durchschnitt bleibt.

Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet die Stadt Wels einen deutlichen Rückgang der Gesamtanzeigen um 8,9 Prozent auf insgesamt 5.023 Delikte. Besonders hervorzuheben ist die Aufklärungsquote: Mit 61,3 Prozent liegt Wels weiterhin über dem oberösterreichischen Landesdurchschnitt (60,7 Prozent).

Rückgänge: Signifikante Verbesserungen gab es bei Raub- und Sexualdelikten (jeweils -13 %) sowie bei gefährlichen Drohungen (-5,8 %). Besonders erfreulich ist der Rückgang der Anzeigen nach dem Suchtmittelgesetz um 15,1 %.

Betrug & Internet: Während Bestellbetrügereien dank sichererer Bezahlsysteme abnahmen, steigt die Internetkriminalität weiter an – ein globaler Trend, da sich Straftaten zunehmend in den digitalen Raum verlagern.

Eigentumsdelikte: Diebstähle stiegen um rund 10 % an. Bei Einbrüchen zeigt sich ein gemischtes Bild: Während Einbrüche in Wohnhäuser zunahmen, waren sie bei Wohnungen stark rückläufig.

Gewalt & Vandalismus: Körperverletzungen und Raufhandel blieben auf konstantem Niveau. Sachbeschädigungen stiegen leicht um 3 % (primär durch geklärte Brandstiftungen und Kfz-Beschädigungen).

Dank an die Exekutive

Sicherheitsreferent Vizebürgermeister Gerhard Kroiß zeigt sich mit der Bilanz zufrieden: „Die Kriminalstatistik der Stadt Wels liest sich insgesamt erfreulich positiv. Dieses Ergebnis ist maßgeblich der engagierten und konsequenten Arbeit der Welser Polizei zu verdanken. Dafür möchte ich mich aufrichtig bedanken.“ Gleichzeitig mahnt Kroiß angesichts der hohen Belastung der Beamtinnen und Beamten: „Unsere Polizei steht täglich an der Belastungsgrenze im Dienst der Sicherheit. Gerade deshalb ist es ein Gebot der Stunde, die personellen und infrastrukturellen Rahmenbedingungen stetig zu verbessern.“