Das renommierte BRP-Rotax-Werk in Gunskirchen steht derzeit im Zentrum einer intensiven Debatte. Hintergrund sind Berichte, wonach Motoren aus oberösterreichischer Produktion in militärischen Flugdrohnen gefunden wurden, die in Krisengebieten zum Einsatz kommen. Das Unternehmen betont, dass die Triebwerke als zivile Güter konzipiert sind. Interne Untersuchungen ergaben mehrfach, dass Motoren oft über illegale Kanäle oder Diebstähle in Drohnenprogramme gelangten, ohne dass eine direkte Belieferung durch Rotax stattfand. Wo die industrielle Lieferkette endet und die moralische Verantwortung beginnt, diskutieren aktuell der Journalist Kurt Guggenbichler und die bekannte Wiener Rechtsanwältin Dr. Astrid Wagner.
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